Radwege share

Autor
anonym
Erstellt
am 10.09.13
Kategorie
Hinweise
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Beschreibung

anonym

Es ist sehr positiv, dass in letzter Zeit einige Fortschritte für Radfahrer in Ffo. erzielt wurden, ich denke hier an die Radspuren auf der Brücke nach Slubice sowie in der Logenstraße.
Ich hoffe, dass diese Entwicklung so weiter geht und frage, ob beim Tunnelbau Dresdner Platz/Bahnhofstraße an die Radfahrer gedacht wird. Wenn ich zur Zeit von Altberesinchen ins Zentrum fahre, geht das einigermaßen die Gr. Müllroser Str. herunter, aber mit dem Problem der Gefährdung im Bahntunnel. Entlang der Leipziger Straße kann man nur auf dem Fußweg fahren, was aber Richtung Stadt (noch) verboten ist. Ich finde die derzeitige Situation unbefriedigend.
Bei allem Verständnis für Auflagen des Denkmalschutzes o.a. kann ich nicht verstehen, dass im Zentrum von Ffo. und an der Oder nicht durchgehend glatte Wege (Asphalt oder Pflasterstreifen) für Radfahrer und Behinderte gebaut wurden. Wir wollen Radtouristen nach Ffo. locken, aber das schreckt eher ab.

Antwort

elocal

Lieber anonym,

Sie schreiben es selber. Wenn ich mir anschaue, wie Frankfurt (Oder) noch vor einigen Jahren aussah, dann freue ich jeden Tag wieder, was hier geschafft wurde und wird. Rom wurde ja auch nicht in einem Tag gebaut.

Auch bezüglich des Nicht-Autoverkehrs haben wir viel geleistet. Wir haben im Vergleich mit anderen Städten einen sehr guten öffentlichen Nahverkehrs und wird dürfen auch den Fußgängerverkehr nicht vergessen, was leider Radfahrter immer wieder tun.

Ich zum Beispiel bin persönlich immer wieder froh, wenn es auch mal Fußwege gibt, wo es den Fahrradfahrern durch bauliche Maßnahmen unmöglich gemacht wird, nicht durchzurasen und sie auf uns Fußgänger mehr Rücksicht nehmen müssen. Aber das war jetzt eine ganz persönliche Meinung von mir.

Sie sehen aber: Demokratie besteht daraus, dass es verschiedene Interessensgruppen gibt, die alle Ihr eigenes Anliegen haben: Fußgänger, Fahrradfahrer, Autofahrer, Trambahnfahrer ....

Ich durfte heute im Rathaus einer Pressekonferenz von Markus Derling beiwohnen, bei der es um den Autofreien Sonntag am 21. September geht. Da wurden nochmal ganz deutliche Zahlen genannt: Nur drei Prozent des Verkehrs in Frankfurt (Oder) fallen auf den Radverkehr. Das ist sehr wenig. Das sollte mehr werden.

Ich denke, dass wir nicht so sehr ein Infrastrukturproblem haben, sondern auch ein Mentalitätsproblem.
Haben Sie eine Idee, wie wir das lösen können? Da Sie anscheinend ein engagierter Radfahrer sind, würden wir gerne mit Ihnen in einen Dialog treten.

Ihre direkte Anfrage habe ich an das Fachamt weitergeleitet.

Schönen Abend noch!

Ihr ELOCAL-Antworter

Abschließend

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Das Anliegen wurde erfolgreich abgeschlossen.